Brainwaves reduzieren chronische Schmerzen


chronische Schmerzen

Brainwaves reduzieren chronische Schmerzen.

Untersucht wurde das unter anderem in einer Studie von Donna D. Zampi:

Efficacy of Theta Binaural Beats for the Treatment of Chronic Pain, In: Alternative Therapies in Health & Medicine, Jan/Feb2016, Vol. 22 Issue 1, p32-38. 7p.

 

Die Linderung chronischer Schmerzen in Bezug auf Theta binaurale Beats.

36 Probanten wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die an unterschiedlichsten Arten von chronischen Schmerzen litten.

Die erste Gruppe hörte an 14 aufeinander folgenden Tagen jeweils 20 Minuten binaurale Beats von 6 Hz..

Der zweiten Gruppe wurden im gleichen Zeitraum über 14 Tage ein nicht-binauraler Ton von 300 Hz vorgespielt.

Nach den 2 Wochen wurden die Gruppen getauscht.

Das Ergebniss kann sich sehen. Es ergab eine signifikante Redzuierung der Schmerzen durch die Binauralen Beats.

Hier der Link zur Studie:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26773319

Hier hören Sie das Audiowave, das mit diesen Theta binauralen Beats ausgestattet ist.

Probieren Sie es aus – aber bitte mit Kopfhörer.

Was sind binaurale Beats?

Diese Wellen können nicht nur gemessen werden, sondern auch technisch erzeugt und das Gehirn dazu bringen, diese Schwingungen zu übernehmen.

Hier ein kleiner Ausflug in das wie und ins Reich der Frequenzen:

Das menschliche Gehör hört bewusst nur Frequenzen oberhalb von 16 Hz. Alle darunter liegenden Wellen sind zwar physisch messbar aber nicht hörbar. Das ist dann der Wellenbereich zwischen 16 Hz (im Betabereich) und 0,2 Hz (im Deltabereich) liegen.

Das sind sehr tiefe Frequenzen, die man allenfalls als ein tiefes Wabern wahrnehmen kann. Um diese tiefen Frequenzen für dein menschliche Gehör tatsächlich hörbar zu machen, wendet man einen Trick an.

Du trägst Kopfhörer. Der linke Kanal ist mit einer hörbaren Frequenz von 115 Hz bespielt und auf dem rechten Kanal hörst du einen Ton von lediglich 103 Hz.

Diese beiden Wellen heben sich gegenseitig auf und es bleibt eine Frequenz von 12 Hz übrig.

Also einfach gesagt die 115 Hz abzüglich der 103 Hz. Diese 12 Hz sind zwar nicht hörbar, aber durch die beiden Frequenzwellen wird das Gehirn zur Stimulation von eben diese 12 Hz angeregt.

Zu kompliziert? Egal – du must es dir nicht merken… Und Neurowissenschaftler erklären das bestimmt noch viel besser, nur versteht dann fast niemand mehr was sie eigentlich sagen wollen…

Dieses Zusammenspiel der Töne nennt man binaurale Beats.

Diese Verfahren funktioniert also nur mit Kopfhörern, wodurch klar wird, warum bei einigen Audiowaves das Tragen von Kopfhörern zur Bedingung wird, damit sie wirken.

Ein Vorteil der binauralen Beats ist, dass durch die unterschiedlichen Frequenzen die beiden Gehirnhälften synchronisiert werden.

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